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Geplant – Gemacht
Bereits im Februar war ein Flug in die USA
über acht Wochen mit Skandinavien Airlines nach und von Washington am Freitag,
den 19. August und Freitag den 14. Oktober fest gebucht, sowie die Anmietung
eines zweitürigen Kleinwagen, Type Economy. Monate später wurde eine
Höherstufung um drei Preiskategorien erreicht, um einen Wagen mit Cruise
Control (Tempomat) zu bekommen. Nun war es ein „Full-Size“ Auto, was sich für
die Reisedurchführung als außerordentlich hilfreich erwies. Die geplanten
Entfernungen und zwei Wochen mit Frau und Enkelkindern hätten sich mit einem
Kleinstauto als problematisch erwiesen. Mit dem Mittelklassewagen „Toyota Camry
2016“ war man besser dran.
Die Hälfte der Zeit sollte der Solo-Durchquerung
des Kontinents mit Start und Ende in Stroudsburg/PA dienen, die weitere Hälfte der
Vorbereitung der US-Tour und die Zeit mit der Familie ab Boston am Sonntag den
2. Oktober bis zum gemeinsamen Rückflug von Washington am Freitag, den 14.
Oktober. Dieser Bericht beschränkt sich auf das Solounternehmen, aber nicht
ohne dankbar die überaus hilfreiche Unterstützung von Kyra, Eddie, Franke, in
Washington und Stroudsburg zu erwähnen.
Am Anfang stand der Wunsch, einmal USA vom
Atlantik zum Pazifik und zurück, weil das vor 50 Jahren mit Greyhound Bussen mit
einer 30 Tage-Flatrate – theoretisch - möglich
schien. Greyhound Lines, Inc. ist auch heute noch sehr aktiv, aber dies drängte
sich als Option nicht mehr auf. Die zeitgemäßer Variante ist ein Leihwagen mit unbegrenzter
Meilenzahl und Vollversicherung, was in diesem Fall am Ende des Mietertrages und
Wagenrückgabe ca. Euro 0,18 inclusive Benzin pro Kilometer ergab.
Von Anfang an standen viele Meilen im Raum. Alles
wurde am Schreibtische in Erwägung gezogen. Einen Tag große Strecke fahren,
dann zwei Nächte an einem Ort, mal Motel, mal Camping, oder sogar mal im Auto
schlafen? Baden, Joggen, Zeitungslesen,
US Wahlkampf verfolgen, und Regionalerkundungen sollten nicht zu kurz kommen, sowie
gelegentlich gut essen aber ohne zuzunehmen. Alles kam ziemlich anders als erwogen.
Auf einige Abläufe wird später noch eingegangen. Zunächst geht es um die große
Streckenführung wie sie geplant war und was daraus wurde.
Sehr schnell musste man zur Kenntnis nehmen,
dass 30 Tage und 15‘000 Kilometer nur schlecht zusammenpassen. Das fühlten die
Knochen nach den ersten 2‘200 Miles in 6 Tagen nach Bozeman in Montana, rund
150 km nordwestlich vom Yellowstone Park. Von dort waren es dann noch
einmal zwei Tage mit rund 1000 km bis an den Pazifik, irgendwo südlich von
Seattle/Washington. Weitere 4‘000 Miles waren dann nötig um über Las Vegas
wieder nach Stroudsburg zurückzukehren. Das
warf die Frage auf: Kilometer schrubben oder stärker auf National Parks setzen?
Um diese zu beantworten wurden zwei Übernachtungen in Idoha Falls, südwestlich
vom Yellowstone & Teton Park eingeplant, um gegebenenfalls noch Camping im
Park zu üben und mehrere Routenoptionen zum Pazifik zu haben. Es wurde
letztlich ein Schwenk nach Süden und zu den vielen bedeutenden National Parks,
die sich südlich von Salt Lake City befinden. Der Besuch von fast einem Dutzend
Parks bereicherte die Tour erheblich. Ohnehin wären Oregon und Kalifornien kein
Neuland für den Reisenden gewesen.
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