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TEXT 17

Geballte
Szenerien
östlich des Great Basin
Fünfte
Zwischenbilanz
Eine Erkenntnis fliegt einem spielend zu, wenn man in
viereinhalb Tagen sechs National Parks in Utah und Arizona besucht hat: Das Gesehene
war allenfalls so viel wie die Spitze eines Eisbergs. Das war enorm viel, doch je
mehr Zeit vergeht, desto mehr verstärkt sich der Eindruck, dass man kaum
angefangen hat, sich der Vielfalt und Einzigartigkeit bewusst zu werden. Zwischen der Interstate 70 mit dem Ort Green
River und dem nördlichen Teil des Grand Canyon sind neben den verwalteten
National Parkgebieten Dutzende von Landstrichen, die einzigartig sind. Dies
drängte sich auf den weiten Fahrstrecken von Park zu Park, bzw. von einem Motel
zum nächsten auf. Dies traf auch auf Strecken zu, die östlich davon in Colorado
lagen. Der berichtende Tourist erfuhr dies alles erst vor Ort, denn
ursprünglich war der Besuch des Grand Canyon mit Zugang im Süden geplant (siehe:
Geplante Route) und von dort sollte es zurück nach Stroudsburg über New Mexiko auf
der I-40 nach Osten gehen.
Mit der ursprünglichen Planung wäre es – vermutlich - zu der
intensiven National Park-Erfahrung nicht gekommen. Diese Spekulation lässt sich
mit dem Zeitfaktor erklären. Vom Yellowstone Park weiter westwärts bis zum
Pazifik hätte Strecke statt Parks bedeutet. Hervorheben lässt sich natürlich
jetzt nur, was sich tatsächlich ereignet hat und das war eine massive
Konfrontation mit Landschaftsbildern, deren Wirkung sich langsam entwickelt,
d.h. noch jetzt im Zeitpunkt des Schreibens. Dabei helfen eigene und fremde
Fotos, nachlesen von damals gesammeltes Prospektmaterial oder Suche im
Internet.
Was in den Tagen zwischen St. George und Green River
definitiv zu kurz gekommen ist, sind Eindrücke aufzunehmen, die gängige mit
‚Land und Leute‘ umschrieben werde und
schon gar nichts, was mit der Präsidentenwahl zu tun hatte. Die angesteuerten
oder durchfahrenen Orte waren durchgehend gepflegt und touristisch geprägt. Das
ergibt sich nicht nur aus der Nähe zu den vielen National Parks, sondern
insbesondere auch aus dem Umstand, dass an vielen Orten intensiv Wintersport
betrieben werden kann. Davon war an den Tagen Mitte September noch nichts zu
spüren, die sich weitgehend eher hochsommerlich präsentierten, was dankbar
angenommen wurde.

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