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Idoha Falls

Der Snake River begleitete einen bis in die Stadt und ist dort mit mäßig hohen Wasserfällen, neben dem sehr auffallenden Mormonen Idoha-Temple,  das prägendste Stadtbild. Westlich vom Fluss lag ein neueres Gewerbegebiet,  östlich eines wenig beeindruckenden Innenstadtzentrums für eine 60-tausender Stadt. Schnell konnte man sich einen Überblick verschaffen, dazu bedurfte es einen arbeitsfreien Tag nicht. Immerhin war das „Villa Coffeehouse“ in der Park Avenue geöffnet. Guter Kaffee, rustikale Tische, eine hohe Decke, ergaben ein Hauch von Westernstyle. Die Portion Rührei blieb hinter den Erwartungen zurück. Sandwiches waren wohl eher die Spezialität des Hauses.

 

 

 

 Danach. Eine ziellose Tour südwärts, sollte zu etwas Sightseeing und einem angenehmen Restaurant führen. Mehr als 50 Meilen  sollten es aber nicht sein. Doch kaum eine halbe Stunde aus der Stadt war der Himmel grau verhangen und schickte Schauer hernieder. Da bot sich an in Blackfoot, nach einem Lokal für Lunch Ausschau zu halten. Aber da war nichts, außer Fastfood oder Asiatisch. Schon war die Wende vollzogen  das kam ein Hinweis auf ein Kartoffelmuseum in den Blick.  Das hatte seinen Reiz. Also hin. Doch vorher wurden die Straßen eng durch parkende Autos. Dann ein großes Eingangstor zum „Eastern Idaho State Fair”, und kaum vorbeigefahren bot sich ein freier Parkplatz an. Dieser einmal im Jahr für eine Woche stattfinde Markt war eine Mischung zwischen Hamburger Dom, und Oktoberfest – im Kleinen, mit Viehmarkt, Pferderennen, Rodeo, Kunstmarkt u.s.w.. Senioren zahlten nur halben Eintritt und ein Rundgang nahm etliche Zeit in Anspruch, bei der Vielseitigkeit, gleichwohl kurzweilig.  Die Präsentation von allem rund um die Landwirtschaft war riesig, einschließlich  einer breiten Palette an Nutztieren, häufig besonders Kindgerecht arrangiert.  Beeindruckend waren auch zwei große Hallen mit Malarbeiten lokaler Künstler und Hobbymalern aller Altersgruppen, sowie Kunsthandwerk. Dann war ein Burger fällig, denn Autofahren mit zu leerem Magen kann auch schaden.

 

 

 

 
Bei Abfahrt wurde klar, dass der Parkplatz ein Glücksfall war, denn alle Straßen und Plätze waren bis zu 2 km rund um das Fair voll belegt und Standgebühren bis zu 10$ wurden gefordert. Erst als Blackfoot schon hinter einem lag, kam das Kartoffelmuseum wieder in den Sinn. Vielleicht ein andermal.


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go77


01 Einleitung

02 Geplant-Gemacht

03 Going West

04 Flach in Plains

05 Bilanz-I

06 Big Horn Mt

07 YellowStone

08 Bilanz-II

09 Idoha Falls

10 Salt Lake

11 Bilanz-III

12 Nevada

13 Bilanz-IV

14 Zion

15 North Rim

16 Utah

17 Bilanz-V

18 Going East

19 Schlussbilanz

 

 

 





 
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