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 Yellowstone Park und Bozeman

Weitere Fotos nach dem Text uinten

 

 Nun zum Yellowstone Park! Gratulation dem Park-Service! Der National-Park-Dienst, bestehend aus Rangers, feierte sein 100 jähriges Bestehen am 25. August 2016. Das wurde sicherlich auch im Yellowstone Park gewürdigt der bereits 44 Jahre früher im Jahr 1972 und als erster in dieser Form weltweit gegründet worden war. Er ist daher auch besonders gut erforscht und vielfältig im Internet dargestellt. Eine umfassende Fotogalerie ist hier: https://www.nps.gov/features/yell/slidefile/index.htm.  Besonders die Blumengalerie habe ich mit Interesse angeschaut, denn in den insgesamt 18 Stunden im Park während drei Besuchen, habe ich fast keine gesehen. Zugegeben beim Autofahren ist das schwierig und  der mittlere Herbst ist auch nicht die beste Jahreszeit dafür. Wanderer auf rund 1‘500 Kilometer-Pfaden,  würden heftig widersprechen, wie die Fotogalerie zeigt. Immerhin ist die Parkfläche 12 mal größer als Hamburg.

 

Vom Nordosteingang nach Bozeman, Mittwoch den 31 August

 

 
Die Anfahrt über die Beartooth Strecke war gut gewählt für Vielfachbesucher, weil sie ab Oktober gesperrt ist und in diesem Fall, weil sowohl West- wie Südeingang wegen Waldbrand für einige Tage gesperrt waren, der Westeingang noch bis zum Wochenende.  Für die Fahrt nach Idoha Falls, am Sonntag, den 3. September, konnte er bereits wieder genutzt  und zugleich noch Löscheinsätze beobachtet werden.

Der Auftakt beschränkte sich auf die rund 90 km lange Strecke auf der Route  212 nach dem noch im Park gelegenen Örtchen Mammoth, dann talwärts nach Gardiner/MT (8 km) wo man den Park verlässt. Die nördliche Parkstrecke ist eine gut ausgebaute Straße, die sich sanft durch flache breite Täler erstreckt, und wenig gebirgige Dramatik bot, obwohl sie anfänglich in bis zu 3000 Meter Höhe verlief und im Westen noch gut 2000 Meter hoch war. So kam man gut voran und sah gleichwohl viel, denn mehr als 70 km/h war nicht gestattet. Häufig wurde weniger erwartet, oder ein Vollstopp war notwendig. Dies war dann der Fall, wenn z.B. Bisons die Straßenseite wechselten. In dem kleinen Ort Mammoth Hot Springs, dem Haupt- und Verwaltungsort des Parks, mit Kirche, Post, Hotel und Gastronomie und knapp 300 Einwohnern, versammelte sich Rehwild auf den gepflegten Rasenflächen und das reichliche Publikum fotografierte kräftig. In Sichtweite hatte Wasser  mit viel Kalk und Mineralien aus heißen Quellen (ca. 70°C) und je nach Hanggefälle eine bizarre Terrassenlandschaft kreiert. Von hieraus ging es talwärts und vom Parkausgang waren es dann noch knapp 150 km bis nach Bozeman, wo nahe der Interstate 90 das für drei Nächte gebuchte Motel6 lag.

 


Einmal Rundherum im Park am Donnerstag, den 01. September

 

Neben dem schon erwähnten Mammoth Hot Spring Terrassen, sind sieben weitere Hauptattraktionen ausgewiesen, nämlich Norris, Madison, Old Faithful, West Thumb & Grant Village, Lake, Bridge Bay & Fishing Bridge, Canyon (wegen Baumaßnahmen 2016 geschlossen), und Tower-Roosevelt, gelegen an zwei Rundkursen, zusammen, mit kleinen Abstechern, rund 300km.  Großes Programm.
 
Früh antreten war kein Problem. Da Sonnenaufgang erst nach sieben Uhr, ging es noch im Dunkeln los, aber nicht ohne einen großen heißen Kaffee an der ersten Tankstelle. Frühstück war erst in Gardiner,  eingeplant vor Parkeinfahrt in ca. 2 ½  Stunden, mit einer großen Portion Rührei. Das war dann bei „Rosies Bistro“.

 

 

 

 Die Pfannkuchen am Nebentisch sahen überzeugender aus. Beginnend in Richtung Ost (nach links) wurde der Park dann einer Acht folgend abgefahren. Hier und da gehalten, hier und da mal gekuckt. Währenddessen bewegte man sich auf einem Plateau, das rund 2‘400 Meter hoch ist, wie der nicht gerade kleine Yellowstone Park Lake (136.00 sq miles ), der damit der höchst gelegene des Kontinents ist. Die ausgewiesenen und gut zugänglichen Orte mit sehr überraschend ungewöhnlichen Naturereignissen waren obw nicht überlaufen. Das war ganz anders am „Old Faithfull“ Der Name steht zum einen für Hotel- und Park Service Anlagen, zum anderen für einen  der bekanntesten Geysire der Erde. Wohl die doppelte Anzahl an Besuchern, die im Park verteilt war, hatte sich anscheinend hier eingefunden, riesige Parkflächen belegt und strebten in Heerscharen zu dem Geysire Komplex, den man sich über verschiedene Pfade erschließen konnte. Schon von weitem konnte man sehen, das man ad hoc nicht dass zu sehen bekommt, was man auf Fotos sieht. Doch nicht diese Vermutung sondern der Zeh hielt mich zurück, was wohl auch mit der Höhe des Aufenthalts zu tun hatte.

 Die  andere Attraktion ist der Hotelkomplex „Old Faithfull Inn“ komplett aus Holz gebaut. Imponierend die großflächige, und hohe Lobby. Demgegenüber scheinen die Hotelräume ziemlich klein zu sein. Das tut der Bedeutung für den Park wohl keinen Abbruch. Das Hotel ist nur von May bis Oktober geöffnet  und wurde schon 1973 in das Nationale Register für historische Plätze aufgenommen. Für Architekten sicherlich ein interessantes Bauobjekt, wobei einer gewissen Düsterheit, bedingt durch die Farbe des verarbeiteten Holzes, wohl nur schwer entgegengewirkt werden kann.

 In Mammoth noch schnell ein Besuch im Self-Serving Restaurant im Stil eines Kurhauses, um Tischfläche für ein paar Postkartenschreiben zu haben. denn die Post schräg gegenüber, das „staatstragenste“ Gebäude vor Ort, war noch geöffnet. Vor Erreichen von  Bozeman setzte die Nacht ein, mit spannendem Wolken und einigen kleinen Schauern. 

 

 

Ein „freier“ Tag – Was nun?
Freitag, den 02. September

 

 Das war nicht geplant am 10 Tag und zweiten Sonntag auf Tour durchzuatmen. Ein weiterer Tag im Yellowstone Park war möglich, aber was hatte ich versäumt? Nichts was ein Tourist so sehen muss. Doch alles, wenn man Natur und Naturerscheinungen aufnehmen und sacken lassen will, wie Erderuptionen, Bäche, Vögel, Blumen und Bären. Doch das muss man Wollen und Zeit mitbringen, viel Zeit und genau wissen was man sehen will. Alles sehen braucht noch mehr Zeit. Weiterhin würde die Strecke am kommenden Tag nach Idoha Falls nochmals 100 km durch den Park führen und daran anschließen weitere 70-80 km durch den „Grand Teton National Park“, für die die Gebühr ($ 20.-) bereits bezahlt war. Die Entscheidung für einen Nicht-National-Park-Tag fiel nach dem Aufstehen. An diesen Tag musste auch noch die Entscheidung fallen, ob es weiter westwärts zum Pazifik gehen soll, z.B. über die vor der Motel6-Tür liegende Interstate 90 nach Seattle /WA mit rund 1‘100 km oder Abbiegen nach Süden angezeigt war.

 Ein Frühstück fiel mit Rühreiern und Kaffee klein und angenehm aus, war aber auch das erste in acht Tagen. Bis dahin bestand es aus heißem Tankstellenkaffee und was noch aus Washington und Stroudsburg im Wagen war. Aus den endlos vielen Möglichkeiten fiel die Wahl auf eine sanfte Tour Richtung Skigebiete im ‚Bridgier Range‘ Bergzug, hoffend auf ein ruhiges Plätzchen und gutem Restaurant. Das wurde schließlich die „Bank-Pizza“ an der Ostdurchfahrt in Wilsall an der Route I-89 nach rund 100 km und einer Stunde hin und zurück entlang des Shields River.  Angezeigt war der Weg als ein Rundkurs durch die „Crazy Mountains“, aber als aus Teer Schotter wurde, war Umdrehen aus mietvertraglichen Gründen angezeigt. Im vorderen Schankraum des „Bank-Pizza“ Salons nahm ich das Mittagsmenu bestehend aus Beefstreifen auf Salat, sehr mundend, zusammen mit Cola ein, seit Stroudsburg das erste Mittagessen, das tat gut.

 Der spätere Nachmittag brachte dann noch eine Überraschung in der Innenstadt der knapp 40‘000 Einwohner zählenden Stadt. Die Main-Street auf und abgehend suchte ich einen Laden mit National News Papers. Ich fand keine, weder vom selben Tag, noch Tag davor, noch von dem Tag davor. Schon in Sheridan hatte es nicht geklappt. Aber hier im Zentrum von Bozeman, war es verblüffend und auch ärgerlich, denn eine Begleitung der US-Präsidentenwahlen war ein wichtiger Gesichtspunkt  für die Reiseentscheidung gewesen. Regionale Zeitungen, die man manches Mal bekam, waren ein sehr unzureichender Ersatz. Dazu später mehr.

 Im Übrigen war die Main-Street im Zentrum gut besucht und mittelständisch, auch das mir gefallende westernstyle und großräumige „Rocking & Bar“, aber ohne Zeitung und nur bei Cola-Light war dies eine wenig erstrebenswerte Option.  So verließ ich die Innenstadt ohne eine Aktion und arrangierte Going-South mit Motel6 Unterkunft in Salt Lake City, Ely/NV und Beatty/NV.


 

Über West-Zufahrt zum Teton Park – Samstag den 03. November
und weiter nach
Idoha Falls

 

 An diesem Morgen bot sich zwingend die noch nicht gefahrene Route 121 zum Yellowstone Park zu nehmen an Sie beginnt westlich von Bozeman und führt direkt zum Westeingang und später zum und durch den ganzen Teton Park. Doch vor dem Park Gate liegt die „Town of West Yellowstone“ mit 1‘300 Einwohnern aber vier Millionen Besuchern im Jahr. Viele Hotels erschwerten die Suche nach dem US-Postel Service, als ein Briefkasten nicht in Sicht kam. Auch das war ein Neubau mit einer schier endlosen Zahl an Postschließfächer. Auch ein Frühstück musste her nach zwei Stunden Anfahrt. Es bestand aus Pfannkuchen mit Sirup und zwei Regional Zeitungen. Alles beide ging flott runter, in den einfachen, gemütlichen und vollen Räumen des „Old Town Cafe“. 

 Am Beginn der ersten Park-Etappe war etwas von der Brandbekämpfung gegen  lodernde Flammen an dicht bewaldeten Hängen erkennbar. Das Vorankommen war jedoch kaum behindert. Der Übergang zum Grand Teton Park erfolgte ohne Ticket-Kontrolle. Nach 26 Meilen entlang des Snake Rivers und Jackson Lake war das Colter Bay Visitor Center um 12:30 Uhr erreicht. Neben einem speziellen Astronomie Programm an diesem Wochenende war die Großzügigkeit der Anlage beeindruckend, aber auch nicht außergewöhnlich. Auch hier wurde vor Begegnung mit Bären gewarnt, was auf rund 300 Kilometer Wanderwegen möglich schien. Bei Sichtung sollte ‚man mutig seinen Mann‘ stehen und nicht  ängstlich weglaufen. Auf dem Parkplatz konnte man ein halbstündiges Nickerchen wagen. Die Weiterfahrt über die westliche „Teton Park Road“ mit deutlichen Herbstanzeichen war farbig und am Jenny Lake mit Blick auf den Grand Teton Mountain mit 4200 Metern und seinen Nebenbergen, sehr beeindruckend. Zum Ausgang waren es dann nur noch 20 km und weitere knapp drei Stunden Fahrt nach Idoha Falls wenn die Strecke Snake-River-Route genutzt wird, immer durch szenisch großartige Landschaft, die für einen Autofahrer touristisch mehr hergab, als eine Fahrt durch den Teton Park, dessen Wirkung man sich wohl durch zelten und wandern erschließen muss.   

 

Vom Nordosteingang nach Bozeman am 31. August

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
Einmal Rundherum im Park am Donnerstag, den 01. September

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Ein „freier“ Tag – Was nun? Freitag, den 02. September

 

 

 

 

 

 

 

Über West-Zufahrt zum Teton Park – Samstag den 03. November


 

 

 

 

 

 

 

 



........weiter nach
Idoha Falls

 

 demächst

 

 

 

 

 

 





 



 
go77


01 Einleitung

02 Geplant-Gemacht

03 Going West

04 Flach in Plains

05 Bilanz-I

06 Big Horn Mt

07 YellowStone

08 Bilanz-II

09 Idoha Falls

10 Salt Lake

11 Bilanz-III

12 Nevada

13 Bilanz-IV

14 Zion

15 North Rim

16 Utah

17 Bilanz-V

18 Going East

19 Schlussbilanz

 

 

 





 
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