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Text 6

Die ersten 24 Std. in Wyoming;
Sheridan, Bighorn Mt.,
Beartooth Rd

Hi Buffalo Bill! In Sheridan noch 200 km östlich vom Yellowstone Park und am Fuß des Bighorn Bergrücken war man in Amerikas historischen Westen angekommen.  Hier zeigte der ehemalige Ponyexpressreiter  William F. “Buffalo Bill” Cody (1846 – 1917) für mehrere Jahre was den „Wilden Westen“ geprägt hat.


 

 

 

 

 

   Das ist zwar einige Zeit her (1894-1902) und für das Wachhalten dieser amerikanischen Ikone ist inzwischen das ‘Buffalo Bill Historical Center‘  in Cody zuständig, einem Städtchen, deren Gründung ihm zugeschrieben wird und auf halben Weg von Sheridan zum mittleren Ostzugang des Yellowstone Parks liegt.  Doch war auf  Empfehlung des Wyoming Besuchszentrums  rund drei Stunden von Ankunft im Hotel eine  nördlichere Strecke empfohlen worden, doch das erst für den nächsten Tag, Donnerstag, den 1. September.

Die verbleibenden Tageslichtstunden am Mittoch, den 31. August wurden dem überschaubaren Sheridan gewidmet. Auffallend war ein schmuckes Bahnhofgebäude, aber nicht mehr fürs Reisen genutzt. In einem schlichteren Gebäude, wohl früher ein Bahn-Magazin, waren Räume der „Sheridan Artists' Guild“, mit Arbeiten lokaler Kunstschaffender ausgestellt.

Die Gleise davor wurden noch von bis zu einer Meile langen Kohlezügen genutzt. Ganz in der Nähe, im Powder Rivers Basin (siehe Karte) wird fast die Hälfte aller Kohle abgebaut, die die USA verbraucht. Das wusste ich nicht, als ich nach einigem Suchen in der „Powder River Pizza“, gelegen an der ‚Main Street‘, ein kleines Abendbrot bei Diet-Cola einnahm. Von industriellem Reichtum war weder draußen noch drinnen viel zu spüren.

Knapp eine Stunde vor Sonnenaufgang kurz nach sieben Uhr, ging es ohne Frühstück auf den Weg zum Ort Red Lodge, den letzten Ort rund 50 km vor dem Nordost Eingang zum Park. Zunächst jedoch war tanken und der Zugriff zu einem sehr großen Becher sehr heißen Kaffee angesagt. Noch in der Dämmerung begann ohne zu diesem Zeitpunkt zu wissen was kommen würde, ein touristisch kaum schlagbarer Tag. Die rund 300 km bis zum Yellowstone Park waren ein ‚auf und ab‘, mit zwei Gebirgen und einem Tal. 









 Überquerung der BIGHORN Mountains/Wyomiing von Sheridan über Red Lodge zum Yellostone Park und dann nach Bozeman/MT
Das Fotomaterial stammt aus unterschiedlichen Quellen mit (c)

 Die Strecke führte über die nördliche Route 14/14a durch die Bighorn Mountains mit der “The Medicine Wheel Passage” in 3000 Meter Höhe. Die Szenen, Farben, Felsformationen und Weitblicke wechselten in rascher Folge. Die Straße war so gut zu befahren, dass kaum Zeit verblieb sich auszumalen, was für Szenerien in Tälern und entlang kleinerer Wege und Wanderpfaden bestaunt werden können. Imponierend waren diverse ‚Auffangstrecken‘ für Laster, deren Bremsen nicht mehr wollte. Dann sollte der Fahrer nicht die nächste Kurve nehmen, sondern – wenn vorhanden - geradeaus einen ansteigenden Hang ansteuern. Diese Stellen wurden durch 1-2 Schilder vorher angezeigt. Bis dahin galt es Nerven zu bewahren – was für PKW-Fahrer glücklicherweise nicht in Betracht kam.  

Nach dem Bergrücken kam ein Tal, mit Tendenz zu Wüstenklima, trocken und heiß im Sommer. Nach Überquerung des Bighorn Lake war Abbiegen noch Norden angesagt und über Bridger in Montana ging es nach Red Lodge. Hier musste getankt und Kaffee „gefasst“ werden, um unverzüglich weiterzufahren. Weil nach Ortsausfahrt eine Leuchttafel von „gesperrt“ signalisierte, kam es anders. Voll retour und das Besucherzentrum am anderen Ende des Städtchens ansteuern. Dort scheckte die freundliche Dame, dass es auf dem Weg zum Park keine Hindernisse gäbe. Eine Kurzbesichtigung des touristischen Ortes mit sicherlich 2-3 Dutzend Hotels in 1‘700 Meter Höhe war somit erfolgt.  

Was dann folgte war die Inaugenscheinnahme des „"the most beautiful drive in America," (laut: Wikipedia - Charles Kraut zitierend) , genannt: „Beartooth All-American Road“.  


Der Beartooth Highway ist eine 111 km (69 Meilen) lange Streckenabschnitt führt durch den US-Bundesstaat Wyoming und erreicht dort eine Höhe von 3336 m (10,947 feet). Aufgrund seiner geographischen Höhe und den Beeinträchtigungen durch Schneefall, ist der Pass normalerweise nur zwischen Mai und Oktober geöffnet.[1] Der Highway ist Teil der U.S. Route 212.
Am 8. Mai 2014 wurde die Strecke als Kulturdenkmal in das National Register of Historic Places aufgenommen.[2]
Fremder Text – wikipedia

 Das war Meile für Meile überwältigend, vom Panorama, der Höhe und Schwindelfreiheit.  68 Meilen in bis zu 3333 Meter Höhe, mit deutlichem Mittelstreifen und mancher Leitplanke, wenn eine steile Abschüssigkeit über viele einhundert Meter ging.

   BEARTOOTH Highway 212 - siehe vorsthende Karte -

Mit festem Blick auf den Mittelstreifen ließen sich auch scharfe Kurven und Abfahrten gut meistern. Seit 1936 gibt es diesen Komfort. Gegen Mittag war der erste Yellowstone National Park erreicht und US$ 50.-, zusammen mit dem südlicheren Teton-Park, fällig.

Mehr zu: Ponyexpressreiter  William F. “Buffalo Bill” Cody


 
go77


01 Einleitung

02 Geplant-Gemacht

03 Going West

04 Flach in Plains

05 Bilanz-I

06 Big Horn Mt

07 YellowStone

08 Bilanz-II

09 Idoha Falls

10 Salt Lake

11 Bilanz-III

12 Nevada

13 Bilanz-IV

14 Zion

15 North Rim

16 Utah

17 Bilanz-V

18 Going East

19 Schlussbilanz

 

 

 





 
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