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 TEXT  19

Wieder Vorwärts
- nach Osten!
Sechste & Schlussbilanz

Der Kreis musste sich schließen. Dem Westwärts-Drang musste eine rund 2‘000 Meilen Strecke ostwärts folgen. Mit fünf Etappen war sie besser eingeteilt als die „Ausfahrt“ nach Westen und etwas größere Routine ergaben ein zügiges Vorankommen. Alle Stationen wurden so zeitig erreicht, dass noch bei Tageslicht ein Umschauen drin war, wie im Einzelnen im Bericht 18 dargestellt.   

Auch während dieser Tage blieb die Präsidentenwahl zu weit aus der Reichweite, um diese diskutieren zu können. Das lag nicht nur am fehlenden Zugang zu Zeitungen, sondern auch daran, dass keine Ortschaft oder Stadt irgendetwas  vom Wahlkampf erkennen ließ. Es gab keine Plakate, keine Handzettel und auch keine Namensflaggen an Häusern und in Vorgärten. Die wurden erst im östlichen Pennsylvania, also nach Beendigung der 30 Tage-Tour gesehen.

Aber was anderes war während dieser Zeit sehr auffällig, Autos, Sauberkeit und Rasenpflege. Natürlich gab es mehr Punkte, die man aufzählen könnte, aber diese drei waren durchgehend und überaus deutlich ins Auge springend.

Die Amerikaner fahren nur in ganz sauberen Autos und stellen diese auf Parkplätzen sehr akkurat ab. Das war so präzise arrangiert, dass ich zig-mal wieder in den Wagen stieg, um auch mein Gefährt besser abzustellen und mit der Zeit auch die Wagenwaschungen erhöhte.

 

 

Die Amerikaner organisieren eine Sauberkeit, die auf tausend Meilen Highway oder Straßen, ob über Land oder in Ortschaften,  keine alte Zeitung, leere Tüte oder Cola Dose duldet. Diese Sauberkeit erstreckte sich auf Hauswände, Geländer und Brücken, die makellos frei von jeglicher Graffiti sind.

Die Amerikaner lieben kurz geschnittene Rasenflächen, ob entlang der großen Straßen, Raststätten oder in ihren Gärten. Hausrasen nach Hausrasen sind alle im bestmöglichen Zustand. Sie sind durchgehend so gut und perfekt gepflegt, das statt Liebe zum Rasen wohl besser von Obsession gesprochen wird. Das geht soweit, das nicht ein einziges Mal beobachtet werden konnte, dass ein müder Tourist sich auf den gepflegten Rasenflächen der Raststätten oder National Parks „bequem“ machte, sich auf dem Rasen niederließ oder sich mal langgestreckte für ein Nickerchen.

Was bei dieser Aufzählung wie „peanuts“ aussieht, lässt sich vermutlich ein wenig auf ‚the American Way of Life‘ übertragen. Es gibt eine Reihe von Standards, auf die eine Community Wert legt und die einzuhalten sich empfiehlt. Im Übrigen bieten die riesigen Weiten des Landes große Freizügigkeit, die durch Gelassenheit und Freundlichkeit gegenüber Dritten zum Ausdruck kommt. Davon profitiert jeder Reisende im hohen Maße und sind auch beherrschende Merkmale dieser 30-Tage Tour gewesen.    

 

 

 

Still Meadow Lane am Nachmittag - 25. September 2016

 


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go77


01 Einleitung

02 Geplant-Gemacht

03 Going West

04 Flach in Plains

05 Bilanz-I

06 Big Horn Mt

07 YellowStone

08 Bilanz-II

09 Idoha Falls

10 Salt Lake

11 Bilanz-III

12 Nevada

13 Bilanz-IV

14 Zion

15 North Rim

16 Utah

17 Bilanz-V

18 Going East

19 Schlussbilanz

20 Eindrücke

21 Marblehead-Mass

 

 





 
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